5 + 1 Punkte – Frischer Wind für Nieheim!

Hier finden Sie nun mein Programm für die Wahl zur Bürgermeisterin am 13. September. Die bereits vorgestellten 5+1 Punkte habe ich in den letzten Monaten, durch viele intensive Gespräche und ausführliche Recherche, weiterentwickelt. Daraus ist nun mein Wahlprogramm entstanden, das Sie hier in ausführlicher Form finden.

Packen wir es gemeinsam an: Für frischen Wind in Nieheim!

Meine Rolle als Bürgermeisterin

Gemeinsam mit dem Stadtrat vertritt die Bürgermeisterin die Interessen der Bürgerinnen und Bürger von Nieheim. Die Kernaufgaben bestehen in der Vorbereitung von Stadtratsbeschlüssen, diese gemeinsam mit dem Team der Stadtverwaltung umzusetzen und den Rat über alle wichtigen Angelegenheiten zu informieren. Natürlich möchte ich aber auch wichtige Impulse setzen und Verantwortung für unsere Stadt übernehmen. Als Bürgermeisterin werde ich mich für die hier beschriebenen Themen besonders einsetzen. Ich kann allerdings kein Thema zur Chefsache erklären, da ich nicht Chefin von Nieheim bin, es aber auch nicht sein möchte. Denn wenn jemand überhaupt als Chef von Nieheim bezeichnet werden kann, dann Sie, die Bürgerinnen und Bürger, die den Stadtrat und die Bürgermeisterin wählen und damit bestimmte Themen „zur Chefsache“ erklären. Natürlich kann die Stimme der Bürgermeisterin in manchen Fällen das Zünglein an der Waage sein, diese hat dann aber nicht mehr Gewicht wie die Stimme eines jeden Ratsmitglieds.

In meiner Rolle verstehe ich mich als Bindeglied und Vermittlerin zwischen allen im Stadtrat vertretenen Parteien, um gemeinsam die besten Lösungen für Nieheim zu erarbeiten und umzusetzen. Zusammen mit den Vertreterinnen und Vertretern der Parteien und den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort will ich anpacken und gestalten. Meine Arbeit als Bürgermeisterin werde ich transparenter gestalten: Entscheidungswege, Prioritätensetzung, finanzielle Möglichkeiten möchte ich verständlich und umfassend an die Bürgerinnen und Bürger kommunizieren.

Eine gute Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung ist mir sehr wichtig, denn dieses Team bildet eine wichtige Säule meiner Arbeit als Bürgermeisterin. Da wir durch die Größe Nieheims eine eher kleine Stadtverwaltung haben, müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oft in mehreren Themenbereichen fit sein. Vorgaben und Prioritäten können sich schnell verändern, wie z.B. die Corona-Krise oder die Flüchtlingssituation gezeigt haben. Nach meiner Einschätzung leistet das Team schon heute eine sehr gute Arbeit und ich möchte zusätzlich den Austausch untereinander und die Weiterentwicklung jedes Einzelnen fördern. Dazu werde ich auch meine beruflichen Erfahrungen aus dem Personalbereich bei Melitta einbringen, wie bspw. die Leitung fachübergreifender Projekte. So können wir die Stadtverwaltung gemeinsam weiter modernisieren und den Service für die Bürgerinnen und Bürger stetig verbessern.

Bei der Erarbeitung meines Wahlprogramms ist mir immer wieder bewusst geworden, dass die Themen Corona, Digitalisierung, Klimaschutz, Finanzen und Flüchtlingsintegration einen übergreifenden Einfluss haben und damit auch immer wieder in den einzelnen meiner 5+1 Punkte eine Rolle spielen. An dieser Stelle dazu zunächst einige Einschätzungen und Ideen von mir:

Corona

In Zeiten von Corona ein Wahlprogramm zu formulieren, ist eine besondere Herausforderung, denn die Folgen der Krise sind aktuell immer noch schwer abschätzbar. Welche Vorhaben können wirklich umgesetzt werden und wo müssen wir in den nächsten 5 Jahren unseren Fokus setzen? Der Kern meines ursprünglichen Wahlprogramms ist aber immer noch derselbe: Nieheim als Teil unserer ländlichen Region stärken und lebendig erhalten. Die lokale Wirtschaft verdient dabei besondere Unterstützung. Wir werden uns sicherlich darauf gefasst machen müssen, dass uns kommunale Einnahmen, wie z.B. Teile der Gewerbesteuer fehlen und noch nicht endgültig abzuschätzen ist, wie hoch die Hilfsmittel durch Land und Bund sein werden, um dieses abzufedern. Wir müssen weiterhin sorgfältig abwägen, welche Ausgaben zu diesem Zeitpunkt möglich und sinnvoll sind. Trotzdem werde ich darum kämpfen, die folgenden Punkte angehen zu können – denn „da beißt sich die Katze in den Schwanz“: Die Herausforderungen für Nieheim sind und bleiben dieselben, vor und nach Corona.

Derzeit steht Corona noch im Mittelpunkt. Auch ich habe mich in meiner aktuellen Funktion bei Melitta bereits mit unterschiedlichen Aspekten der Krise auseinandergesetzt: Die Begleitung der Umsetzung von Maßnahmen zur Krisenbewältigung z.B. Kurzarbeit oder die schnelle Einführung digitaler Formate, wie z.B. eine digitale Ausbildungsmesse.

Diese Krise zeigt uns aber auch auf, welche Einrichtungen und Institutionen wirklich unverzichtbar sind. Diese möchte ich langfristig stärken. Ich bin Mitglied der Initiative Gemeinwohlökonomie (GWÖ) und beschäftige mich parallel zu meiner Kandidatur mit diesem nachhaltigen Konzept. Ziel der GWÖ ist, das Wohl der Menschen stärker in den Mittelpunkt wirtschaftlicher Aktivitäten zu stellen, die Lebensqualität zu steigern sowie Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit zu fördern. Ein Vorbild ist für mich dabei unsere Nachbarstadt Steinheim, die mit dem Prozess einer Gemeinwohlbilanzierung bereits gestartet ist.

Mit Blick darauf ist mein langfristiges Ziel, eine Gemeinwohl-Bilanz für die Stadt Nieheim aufzustellen und möglichst viele Arbeitgeber und Einrichtungen vor Ort zum Mitmachen zu motivieren.

Digitalisierung

Die Corona-Krise hat viel Bewegung in den Prozess der Digitalisierung gebracht: Wir wurden im positiven Sinne dazu gezwungen, Dinge auszuprobieren und uns intensiv mit den neuen Medien zu beschäftigen, damit z.B. das Homeoffice funktionierte und wir nicht auf den persönlichen Ostergruß oder auf unsere Feld- und Flurreinigung in der Nieheimer Kernstadt verzichten mussten.

Hinter dem Begriff „Digitalisierung“ stecken allerdings sehr viele unterschiedliche Aspekte.

Digitalisierung sollte für Nieheim deshalb umfassend und pragmatisch umgesetzt werden, damit daraus besonders für unsere ländlichen Strukturen Vorteile und Nutzen entstehen. „Umfassend“ bedeutet für mich, dass die technischen Voraussetzungen für die Digitalisierung zur Verfügung stehen, gleichzeitig aber auch möglichst kostenlose Angebote zur Schulung im sicheren und kritischen Umgang mit digitalen Technologien geschaffen werden. Nur dann können viele von uns die virtuellen Angebote nutzen. „Pragmatisch“ heißt für mich, dass Prozesse nur dann digitalisiert werden sollten, wenn sie am Ende dadurch vereinfacht und verbessert werden.

Ich setzte dabei auf folgende Schwerpunkte:

  • Schaffung von technischen Voraussetzungen, wie flächendeckender Mobil- und Breitbandausbau in allen Nieheimer Ortschaften
  • Einführung von digitalen Bürgerhilfen und Verwaltungsprozessen, wo diese für Sie als Bürgerinnen und Bürger einen Nutzen schaffen z.B. die digitale, mobile Verbraucherberatung
  • Unterstützung beim Kompetenzaufbau im Umgang mit digitalen Medien z.B. in Form von kostenlosen VHS-Kursen für die ältere Generation

Bei der Umsetzung kann ich auf Erfahrungen in meinem aktuellen Aufgabenbereich als Teamleiterin bei Melitta zurückgreifen, in dem ich bereits digitale Systeme und Prozesse gemeinsam mit unserer IT-Abteilung eingeführt habe, wie z.B. ein Online-Bewerbungsmanagement.

Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Der Klimawandel ist nicht wegzudiskutieren und verdient starke Aufmerksamkeit. Kommunale Entscheidungen und Projekte müssen immer auch mit Blick auf den Klimaschutz gestaltet und geprüft werden. Einzelmaßnahmen sind gut, reichen aber nicht aus, um unseren kommunalen Beitrag umfassend und nachhaltig zu leisten. Wie können wir die Nutzung des ÖPNV stärken? Wie kann der Nieheimer Wald von einer vom Borkenkäfer zerstörten Monokultur zu einer Mischkultur werden? Nur zwei Fragen auf die wir in den nächsten Jahren aus meiner Sicht gemeinsam eine Antwort finden müssen. Ich möchte die Landwirtinnen und Landwirte – im Rahmen der kommunalen Möglichkeiten – bei dem nachhaltigen Umbau der Landwirtschaft unterstützen. Zu diesen Themen werde ich den engen Austausch mit den Akteurinnen und Akteuren aus der Land- und Forstwirtschaft suchen.

Mittlerweile möchten viele Menschen selbst einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, und ich werde dieses Umdenken fördern. So sollen beispielsweise folgende Aktivitäten durch zusätzliche Fördermittel von Land und Bund stärker unterstützt werden: Die Initiativen der Gruppe Juprona (Jugend pro Natur im Heimatverein Nieheim e.V.), das Anlegen von Streuobstwiesen und gemeinschaftlichen Gärten, die Pflege von Flechthecken als immaterielles Weltkulturerbe und der weitere Einsatz regenerativer Energien. Ich möchte prüfen, wie die Bürgerinnen und Bürger an der Energiewende in Nieheim stärker beteiligt werden können, zum Beispiel über bestehende Einrichtungen oder Genossenschaften.

Finanzen

Der Haushaltsplan der Stadt Nieheim weist für das Jahr 2020 ein Defizit von 885.000 Euro auf. Dies ist vor allem durch die sinnvolle Investition in die Modernisierung unserer Realschule zu erklären. Eine längerfristige Betrachtung zeigt einen geplanten Schuldenrückgang bis 2028. Fakt ist aber, dass niemand derzeit einschätzen kann, wie sich die Corona-Krise auf die finanzielle Lage der Stadt Nieheim auswirken wird und welche Hilfszahlungen von Land und Bund zur Verfügung gestellt werden. Die Haushaltssicherung hat Priorität, dennoch dürfen zusätzliche finanzielle Einbußen nicht zu weiteren Belastungen der wirtschaftlich Schwächeren führen. Laufende Projekte sollten aus meiner Sicht nicht übereilt gestoppt werden. Denn ich gehe davon aus, dass diese im Vorfeld finanziell sorgfältig geplant worden sind. Besonders bei diesen schwer vorhersehbaren Entwicklungen ist eine besonnene Vorgehensweise unter Einbezug aller Akteurinnen und Akteure notwendig.

Grundsätzlich werden viele Einnahmen und Ausgaben durch Land und Bund gesteuert, auf die die Stadt Nieheim keinen direkten Einfluss hat. Mit Hilfe von Förderprogrammen konnte jedoch in den letzten Jahren trotzdem vieles umgesetzt werden. Fördermittel sollten wir auch zukünftig nutzen. Aber: Kein Projekt sollte nur durchgeführt werden, weil es Fördermittel dafür gibt. Die Beantragung ist oft eng getaktet, nimmt viel Zeit und auch Fachwissen in Anspruch. Die Zweckbindung kann langfristig wie beispielsweise beim Westfalen Culinarium eine große Herausforderung sein. Außerdem verschwinden viele Projekte nach Abschluss in der Versenkung: Was wird z.B. langfristig aus dem „Nordic. Fitness. Park“ oder aus dem „Heimatwerkerhaus“? Es muss also aktiv nach passenden Projektmitteln und Förderprogrammen gesucht werden.

Flüchtlingsintegration

In den letzten Jahren kamen viele Menschen als Flüchtlinge nach Deutschland, weil ihr Leben in ihrer Heimat bedroht war oder sie keine Perspektive hatten. Nach einer oft sehr gefährlichen Flucht suchten sie Schutz und Hilfe in Deutschland. Das hat unser Land auf eine harte Probe gestellt. Aus meiner Sicht wurde diese Situation in Nieheim gut gemeistert, ein großes Dankeschön an all die freiwilligen Helferinnen und Helfer und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Nieheim. Auch jetzt sollten die Flüchtlinge hier vor Ort nicht vergessen werden. Sie benötigen unsere Unterstützung bei Bildungsmaßnahmen, der Arbeitssuche und der Integration in unsere Vereine: Wir sollten uns dabei als Gemeinschaft weiterhin solidarisch zeigen und Nieheim als unser gemeinsames Zuhause ansehen.

1. Nieheims Dörfer bleiben attraktiv und möglichst selbstständig

Auch wenn ich meine eigenen Wurzeln in der Kernstadt habe, sind mir unsere Dörfer genauso wichtig. Gut die Hälfte der Nieheimer wohnt in den Ortschaften, also steht ihnen auch ein ebenso starkes Gewicht zu. Deshalb werde ich so oft wie möglich selbst vor Ort präsent sein, nicht nur in Zeiten des Wahlkampfs. Im Falle meiner Wahl werde ich in den ersten 100 Tagen als Bürgermeisterin nochmal jedes Dorf besuchen, um konkret mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort zu besprechen, wie wir die anstehenden Probleme und notwendigen Maßnahmen in den nächsten 5 Jahren gemeinsam angehen werden. Ich bin dafür, dass der Stadtrat seine Sitzungen auch in den Ortschaften abhält. So können wir vielleicht auch mehr Nieheimerinnen und Nieheimer motivieren, sich an den Sitzungen zu beteiligen. Themen wie Mobilität, einen guten, stabilen und schnellen Internetzugang und digitale Serviceangebote haben für die Dörfer eine besondere Bedeutung. Und auch der Leerstand macht nicht vor unseren Dörfern halt. Das Integrierte Kommunale Entwicklungskonzept (IKEK) umfasst Maßnahmenpläne, die in Zukunftswerkstätten gemeinsam mit Ihnen vor Ort erarbeitet wurden. Was ist daraus geworden? Bei der Umsetzung dieser Maßnahmen dürfen die Dörfer nicht im Stich gelassen werden. Es ist fatal, wenn Bürgerengagement in der Schublade landet. Deshalb möchte ich gemeinsam mit den Ortsauschüssen prüfen, welche ausstehende Punkte – auch unabhängig von IKEK – immer noch aktuell sind und wie sie umgesetzt werden können. Ein Beispiel hierfür ist ein Kanalsystem in Holzhausen für den Ablauf von Regenwasser. Vielleicht ist nicht alles machbar, aber oft haben schon kleine Maßnahmen, z.B. die Anschaffung eines neuen Spielgeräts auf dem Spielplatz, eine große Wirkung.

2. Der historische Stadtkern bleibt erhalten

Der historische Stadtkern mit seiner in NRW einzigartigen ringförmigen Struktur durch den ehemaligen Stadtwall und unsere historischen Gebäude machen das schöne Stadtbild von Nieheim aus. Leider stehen viele Bauten derzeit leer und mit ihrem Verfall ist das historische Stadtbild in Gefahr. Einiges ist auf Grundlage des Integriertes Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) bereits umgesetzt worden, zum Beispiel die Modernisierung des Richterhauses. Das Engagement der Politik sollte aber noch stärker werden, um unseren historischen Stadtkern erhalten zu können.

Die Stadt muss dabei eine aktivere Rolle in der Stadtentwicklung einnehmen:

  • Start von Kleinprojekten zu einzelnen Objekten in enger Zusammenarbeit mit den Besitzern
  • Ankauf und Rückbau von Gebäuden und Grundstücken durch die Stadt, um die (neuen) Nutzungsmöglichkeiten konkurrenzfähig koordinieren zu können – Wohnraum, Einzelhandel und Gastronomie – finanziert durch einen kommunalen Fond wie im ISEK-Konzept vorgeschlagen

Konkret benenne ich an dieser Stelle zwei Beispiele:

Das Westfalen Culinarium

Nach Ablauf der Zweckbindung (der Museumsbetrieb als Bedingung, um Fördermittel zu erhalten) und Auflösung der WestfälischKulinarischen Museums- und Erlebnismeile GmbH (WKME) gehen die Gebäude in städtisches Eigentum über. Die Häuser sollten aus meiner Sicht nicht vorschnell an private Bieter verkauft werden. In der Rolle des Eigentümers und Verpächters kann die Stadt die weitere Nutzung steuern und langfristig mehr Einfluss nehmen. Hier sind aus meiner Sicht in den letzten Jahren auch Fehler gemacht worden, wie beim vorschnellen Verkauf des ehemaligen Ratskrugs. Mit dem geringeren Risiko für private Investoren können diese ermutigt werden, die Gebäude für ihre Konzepte zu nutzen. Eine zusammenhängende Nutzung der Gebäude ist aus meiner Sicht nicht sinnvoll, da dadurch das Risiko und der Erfolgsdruck für jeden einzelnen Investor und auch die Stadt Nieheim insgesamt zu hoch werden. Hier sollten wir aus Erfahrungen lernen. Konkrete Ideen und Möglichkeiten zur Nutzung:

Biermuseum (Ablauf der Zweckbindung 2021):

  • Ziel: Verpachtung an die Nieheimer Brauzunft
  • Zusammenarbeit mit der Brauzunft intensivieren
  • Gemeinsames Marketingkonzept (siehe unten im Punkt 5+1)

Käsemuseum (Ablauf der Zweckbindung 2021):

  • Idee: Museum und Gastronomie mit neuem Konzept
  • Verpachtung an gewerblichen Nutzer
  • Kreative Angebote und Veranstaltungen z.B. mit Einbindung der Vereine

Schinkenmuseum (Ablauf der Zweckbindung 2026):

  • Idee: Wohnraumnutzung
  • Vermietung an private Nutzer

Brotmuseum (Ablauf der Zweckbindung 2026):

  • Idee: Bäckerei und Café mit neuem Konzept (siehe unten im Punkt 5+1)
  • Verpachtung an gewerblichen Nutzer

Die Stadthalle

Soll sie, wie im ISEK geplant, eine Multifunktionshalle werden? Eine Bürgerbefragung kann der Diskussion um die Stadthalle eine klare Richtung geben. Die Ergebnisse können als Grundlage für eine Empfehlung an den Rat genutzt werden. Im Vorfeld sind aber zunächst alle Möglichkeiten und Ideen zu sammeln und zu prüfen. Dazu gehört auch die Umgestaltung zu einer Multifunktionshalle durch Fördermittel. Ich möchte vor allem die Vereine einbeziehen, denn es ist wichtig, die Bedarfe der kommenden Jahre konkret zu benennen, um eine passende Lösung zu finden. Die Bürgerinnen und Bürger sollen zunächst einmal transparent über Nutzungs-, Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten informiert werden. Spricht sich eine Mehrheit und der Rat für die Renovierung und Sanierung der Stadthalle aus, kann und soll diese nicht nur durch ehrenamtliches Engagement umgesetzt werden.

3. Anbindung und Mobilität verbessern

Besonders Jugendlichen und älteren Menschen ist es wichtig, mobil und unabhängig zu sein. Zusätzlich habe ich den Eindruck, dass in allen Altersgruppen immer mehr der Wunsch nach einer klimafreundlichen Alternative zum Auto entsteht. Aber warum fahren oft leere Busse durch die Ortschaften und die Kernstadt? Weil es häufig zu kompliziert ist, ohne eigenes Auto von Haustür zu Haustür zu kommen oder bequeme Angebote teilweise unzureichend beworben werden. Damit fällt es schwer – und da spreche ich aus eigener Erfahrung – das Auto einfach stehen zu lassen, wenn die Nutzung doch so bequem ist.

Mobilität ist Lebensqualität, denn sie bietet uns den Zugang zu weiterführenden Schulen, Hochschulen, Arbeitsstätten, Gesundheitseinrichtungen und Freizeitangeboten innerhalb und außerhalb von Nieheim.

Ich möchte den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in den folgenden drei Bereichen besonders fördern:

1. Sinnvolle Angebote „von Tür-zur-Tür“, die verknüpfte Nutzung von Fahrrad, Bus, Bahn und PKW – innerhalb Nieheims und in der Region OWL:

    • Installation von Mobilstationen im Stadtkern und in den Ortschaften u.a. mit Fahrradständern, Ladestationen, Gepäckaufbewahrungsmöglichkeiten
    • Kreative Konzepte in Zusammenarbeit mit der Kommune, dem Nahverkehrsverbund Paderborn/Höxter (NPH) und privaten Anbietern vor Ort wie zum Beispiel On-Demand-Modelle (Strecken werden nur bei Bedarf bedient) sollten nicht nur ausgearbeitet, sondern auch getestet werden

2. Prüfung der Finanzierbarkeit mit ggf. anschließender Umsetzung einer höheren Taktung der Buslinien nach Bad Driburg, Brakel und Steinheim und die Einrichtung einer Buslinie von der Kernstadt zum Bahnhof nach Sandebeck, um von dort aus zügig größere Städte wie Detmold und Bielefeld erreichen zu können.

3. Ein gemeinsames Umdenken durch ansprechende Werbemaßnahmen des vorhandenen und entstehenden Angebots fördern.

Die Mobilitätsstrategie der OWL GmbH bietet dazu ergänzend eine gute Basis, um Projekte in der Region gemeinsam umzusetzen. Als Bürgermeisterin will ich mich in der Runde der Bürgermeister im Kreis Höxter für dieses Thema stark engagieren.

Da auch mir unsere Umwelt sehr am Herzen liegt, werde ich besonders an dieser Stelle Vorbild sein und versuchen auf das Auto weitestgehend zu verzichten. Mein Wohnsitz in Nieheim wird mir dabei auch zugutekommen.

4. Die Zusammenarbeit mit den Nachbarstädten und unserer Region Ostwestfalen-Lippe stärken

Wir haben einige Herausforderungen zu stemmen: Corona, Fachkräftemangel, fehlender Wohnraum, Digitalisierung, Klimawandel, Integration von Flüchtlingen. Da es allen Städten um uns herum ähnlich geht und wir gewisse Entwicklungen, wie z.B. den Rückgang der Einwohnerzahlen, realistisch betrachtet auch nicht völlig umkehren können, möchte ich mit den Nachbarstädten, dem Kreis Höxter und der Region OWL an einem Strang ziehen und kein Konkurrenzverhalten, sondern Kooperation unterstützen.

Durch eine stärkere Zusammenarbeit mit unseren Nachbarstädten könnten u.a. eine professionelle Ausbildungsmesse sowie ein gemeinsames Kulturprogramm entstehen. Dazu möchte ich bestehende Institutionen einbeziehen, wie beispielsweise den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), die OWL GmbH oder die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (GfW), und ihre Angebote stärker nutzen. Dazu gehören z.B. die Förderung von Museen, die Unterstützung bei der Fachkräftesicherung oder das Standortmarketing. Außerdem möchte ich Gespräche mit der Stadt Steinheim und der GfW zu dem Thema Gewerbeflächen führen: Wie könnte eine gemeinsame Nutzung zum Vorteil beider Seiten aussehen?

5. Anziehende Standortvoraussetzungen fördern

Nieheim steht, wie viele ländliche Kleinstädte, vor der Herausforderung, weiterhin eine hohe Lebensqualität zu bieten. Die Bevölkerungsentwicklung lässt die Einwohnerzahl eher schrumpfen und das ist aus meiner Sicht auch nicht völlig umkehrbar. Nieheim soll aber weiter ein Zuhause sein – für die, die schon da sind, und für alle, die dazu kommen möchten.

Wohnraum

Im Stadtkern und auf den Ortschaften stehen viele Häuser leer und trotzdem fehlt Wohnraum. Wie passt das zusammen? Oft fehlt das Geld, alte Häuser fachgerecht zu sanieren, für viele ist ein Neubau attraktiver. Der Stadtkern ist für Familien nicht unbedingt attraktiv, da den Grundstücken Grünfläche für einen eigenen Garten fehlt. Seniorengerechtes Wohnen ist auch in Nieheim teilweise nicht billig. Um langfristig unterschiedlichen Zielgruppen, wie Familien, Senioren und jungen Paaren Wohnraum bieten zu können, möchte ich prüfen, inwiefern der kommunale Wohnungsbau und kontrollierter Abriss von einzelnen Gebäuden Ansätze sein können, um diese Probleme anzugehen. Die Gründung einer sozialen Wohnungsbaugesellschaft auf Kreisebene könnte dieses Vorhaben unterstützen.

Bildung

Die Bildungslandschaft mit Kitas und Schulen in der Kernstadt und in den Ortschaften ist für den Standort Nieheim sehr wichtig. Hier wurden aus meiner Sicht in den letzten Jahren gute Voraussetzungen geschaffen, die ich gerne weiter fördern möchte. Wichtig ist hier auch, zukünftig den Betreuungsbedarf von Kindern unter drei Jahren abdecken zu können. Zusätzlich unterstütze ich die Forderung: „Jedem Kind ein Musikinstrument! Jedem Kind eine Sportart!“ – das heißt: Mit dem Start in der Schule und während der gesamten Schulzeit soll jedes Kind kostenlos ein Instrument erlernen und kostenlos eine Sportart in Ortsnähe ausüben können.

Wirtschaft

Die Gewerbeschau im November 2019 hat wieder gezeigt, welche Vielfalt Nieheim im Einzelhandel, im Handwerk, an Industriebetrieben und Versorgungseinrichtungen aufweist. Damit das auch so bleibt, werden die Stadt und die Bürgermeisterin die ansässigen Betriebe selbstverständlich weiterhin unterstützen. Aufträge müssen möglichst an lokale Betriebe vergeben werden, natürlich unter Berücksichtigung der nötigen Ausschreibungsverfahren. Denn dieses lokale Engagement fließt auf anderem Wege, z.B. durch die Gewerbesteuer, wieder zurück. Schon die kürzere Anfahrt hiesiger Unternehmen ist ein kleiner Beitrag zum Klimaschutz. Noch wichtiger aber: Die Betriebe übernehmen Verantwortung für den eigenen Standort.

Ich möchte mich regelmäßig mit den ansässigen Betrieben austauschen und aktiv mit dem Gewerbeverein zusammenarbeiten. Besonders in den Themen Fachkräftesicherung und Gewinnung neuer Auszubildender bringe ich durch meine vielfältigen Aufgaben bei Melitta in den Bereichen Personalmarketing und Recruiting breitgefächerte Erfahrungen mit.

Unser Gewerbegebiet bietet aufgrund seiner Lage und wenigen Freiflächen nur begrenzt Möglichkeiten, vorhandene Betriebe zu erweitern oder neue anzusiedeln. Neue Gewerbeflächen auszuweisen ist ein komplizierter Prozess, der sich u.a. der Landesplanung unterordnen muss. Trotzdem möchte ich die Idee, Gewerbeflächen gemeinsam mit der Stadt Steinheim in der Grenzregion zwischen Nieheim und Bergheim zu bewirtschaften, mit unserer Nachbarstadt und der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (GfW) eingehend prüfen. Denn auch im wirtschaftlichen Sektor können meiner Meinung nach alle Seiten langfristig von einer interkommunalen Zusammenarbeit profitieren.

Zusätzlich setze ich mich für eine längst überfällige übersichtliche und ansprechende Beschilderung in unserem Gewerbegebiet ein.

Corona hat es nochmal besonders deutlich gezeigt: Unser lokaler Einzelhandel ist und bleibt „systemrelevant“ oder deutlicher ausgedrückt: Wichtig für Nieheim. Deshalb ist er zu unterstützen! Wie genau? Einfachster Weg: Indem wir möglichst direkt vor Ort kaufen! Die Wiederbelebung des Tagestourismus kann zusätzlich positiven Einfluss nehmen, dazu mehr im Punkt 5+1.

Vereine und Ehrenamt

Sport, Feuerwehr, Schützen, Karneval, Brauzunft, Heimatvereine…

Ohne ehrenamtliches Engagement wären viele Einrichtungen und Veranstaltungen in Nieheim überhaupt nicht möglich. Ich schätze die Arbeit unserer Vereine sehr und werde dies nicht nur durch Lob, Anerkennung und Gleichbehandlung zeigen, sondern möchte zukünftig das Ehrenamt stärker in Entscheidungsprozesse einbeziehen und dafür zusätzlich unterstützende Aus- und Fortbildungen fördern. Die Vernetzung untereinander muss weiter gestärkt werden, um Projekte gemeinsam angehen zu können. Die Stadt sollte dazu mehr koordinieren, über Förderprogramme informieren und bei der Beantragung unterstützen. Dazu werde ich einen „runden Tisch“ anbieten, an dem sich regelmäßig Ehrenamtliche aus den Ortschaften, der Kernstadt und Vertreterinnen und Vertreter der Stadt zusammensetzen. So bleiben wir konkret im Gespräch, können neue Projekte besprechen, Erfahrungen austauschen und gemeinsam Förderprogramme „einstielen“.

Zusammengefasst: Ich möchte das Ehrenamt attraktiver machen und stärken.

Jugend fördern

Jugendarbeit bedeutet für mich, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Raum und Unterstützung zu bieten, um sich selbst weiter zu entwickeln. Ihre Bedürfnisse und Ideen stehen für mich dabei im Fokus – nicht was wir glauben, was richtig für sie ist! Ich möchte dazu meinen Kontakt zu den Jugendlichen weiter halten und intensivieren. Freiwilligkeit und Partizipation sind die Stichworte.

Ideen zu Angeboten entstehen bestenfalls mit und durch Jugendliche selbst und diese gilt es zu unterstützen, durch Raum, finanzielle Mittel und Bildungsangebote. Diese Unterstützung soll sowohl den Initiativen in den Ortschaften, als auch in der Kernstadt zugutekommen.

Sport

Nieheim ist sportlich – in Sportvereinen vom Fußball über Tischtennis bis zum Schwimmen sind viele Sportarten vertreten und vielleicht können es noch mehr werden. Um Projekte und Anliegen, wie eine neue Sporthalle als Alternative zu einer Multifunktionshalle in der Kernstadt, Jugendarbeit und Talentförderung gemeinsam finanziell und personell umsetzen zu können, werde ich mich für die Gründung eines Stadtsportverbandes einsetzen, wie er bereits in einigen anderen Städten im Kreis Höxter existiert.

Kultur

Der Kreis Höxter betitelt sich selbst als „Kulturland Kreis Höxter“. Ich wünsche mir, dass auch unsere „Dichterstadt“ Nieheim zeigt, dass wir in diesem Bereich noch mehr auf die Beine stellen können. Angebote für Nieheimerinnen und Nieheimer mit dem Nebeneffekt, dass wir damit auch mehr Touristen zu uns locken könnten. Im großen Rahmen sind der „Deutsche Käsemarkt“ und das Festival „Voices“ in Holzhausen sehr gute Beispiele dafür, wie es funktionieren kann.

Aber auch kleinere Veranstaltungen, wie beispielsweise die Rückkehr eines kleinen Wochenmarktes mit vorwiegend regionalen Produkten auf dem Richterplatz oder Konzerte von Nachwuchskünstlern bei Nieheimer Bürgerbier im Biermuseum können große Wirkung haben – das hat sich auch in der Vergangenheit schon bei Veranstaltungen wie der Kulturnacht oder dem Bockbieranstich gezeigt.

Bilster Berg

Die Teststrecke am Bilster Berg ist durchaus umstritten. Ich werde mich dafür einsetzen, dass Anwohnerinnen und Anwohner und die Natur weniger durch Lärm und Abgase beeinträchtigt werden. Ein weiterer Ausbau ist aus meiner Sicht zu verhindern, denn hier müssen der Umweltschutz und die Lebensqualität für die Menschen vor Ort Priorität haben.

Wir sollten aber auch offen für Gespräche sein: Veranstaltungen wie die Rad-Bundesliga bringen Menschen auch nach Nieheim. Vielleicht kann der Bilster Berg zukünftig stärker für das Testen von alternativen (und damit auch leiseren und umweltschonenderen) Antriebstechnologien genutzt werden. Als Bürgermeisterin werde ich die Situation im Auge behalten, um im möglichen Rahmen Einfluss zu nehmen.

5. + 1 Nieheimer Käse und ein lebendiges Stadtmarketing

Oft bin ich speziell auf diesen letzten Punkt angesprochen worden. Während einer Vielzahl von Gesprächen mit Nieheimerinnen und Nieheimern ist mir klargeworden, dass unser Nieheimer Käse ein kontroverses Thema ist. Er gilt als Ursprung für den Erfolg des Deutschen Käsemarktes, deshalb sollten wir den „kleinen Runden“ als Teil eines übergreifenden Stadtmarketings besser fördern. Für mich bilden Stadtmarketing und Tourismusförderung eine Einheit. Denn wenn Nieheim lebendiger und liebenswerter wird, erhöht sich die Lebensqualität hier vor Ort und gleichzeitig ziehen wir Menschen als Touristen oder sogar Neubürger an.

Nieheimer Käse, Bürgerbier, Flechthecke, Holsterturm, Kunstpfad, Sackmuseum, Wollmanufaktur in der Oeynhauser Mühle, Peter-Hille-Haus, Telegraphenstationen, Weidegemeinschaft Sommersell…

Das alles sind Beispiele für die vielfältigen Besonderheiten von Nieheim. Wir haben hier viel zu bieten, das ist in den letzten Jahren aus meiner Sicht leider oft vergessen worden! Gemeinsam mit Ihnen werde ich als Bürgermeisterin mit Begeisterung und Stolz unsere Stadt mit ihren Ortschaften präsentieren, damit wir uns selbst wieder unserer Möglichkeiten bewusst werden und Menschen nach Nieheim einladen. Mit einem Netz an tollen Angeboten und einer professionellen gemeinsamen Werbestrategie kann der Tourismus wieder angekurbelt werden.

Mein Ziel: Gemeinsam ein lebendiges Stadtmarketing für Nieheim auf die Beine stellen, um das schon vorhandene Potential zu bündeln und zu nutzen.

Folgende Aspekte sind mir dabei besonders wichtig:

  • Einbindung und Vernetzung aller beteiligten lokalen Akteurinnen und Akteure: Tourismusbüro, Stadtrat, Vereine/ Ehrenamt, Gastronomie (Käsewirte!), Einzelhandel, Unternehmen und natürlich auch Sie als Bürgerinnen und Bürger
  • Initiativen, wie z.B. einen Markt mit regionalen Produkten oder Musikveranstaltungen im kleineren Rahmen ausprobieren, um schnell aus Erfahrungen zu lernen und dann Anpassungen vorzunehmen
  • Ein übergreifendes, vernetztes, professionelles Marketing, um Nieheim überregional eine deutliche und wirksame Stimme zu geben

Meine ersten Vorschläge dazu:

  • Ein Konzept mit dem Fokus auf Regionalität und Nachhaltigkeit
  • Programme z.B. für Schulausflüge, Wandertage und Familienausflüge entwickeln – unsere Schülerinnen und Schüler vor Ort, der Jugendtreff und die Jugendlichen in Nieheim könnten diese selbst mitgestalten und testen
  • Unsere Angebote ansprechender für Familien gestalten, z.B. Führungen für Kinder im Sackmuseum
  • Zunächst verstärkt auf Tagesausflügler setzen, denn für diese gibt es schon Rahmenbedingungen die noch verbessert werden sollten, z.B. durch eine intensive Pflege der Wanderwege und eine Modernisierung des Lehrpfades
  • Unsere Marke heißt nicht mehr „Westfalen Culinarium“ oder „Stadt mit Herz und Profil“, sondern „Nieheim“! – denn eine Marke ohne Strategie und Inhalt bringt uns keinerlei Nutzen
  • Unser Stadtwappen (und da, wo lokal sinnvoll, zusammen mit den jeweiligen Wappen der Dörfer) als übergreifendes Logo nutzen
  • Unser Käsemarkt ist der „Deutsche Käsemarkt“! Diesem Anspruch wurde die Stadt Nieheim aus meiner Sicht in den letzten Jahren nicht mehr gerecht, daher sollte das aktuelle Konzept überarbeitet und weiterentwickelt werden

Zusammenarbeit und Offenheit für neue Ideen sind für mich dabei der Schlüssel zum Erfolg. Mir ist bewusst, dass die Stadt auch in diesem Bereich stark auf das ehrenamtliche Engagement von Ihnen als Bürgerinnen und Bürger angewiesen ist. Das Ehrenamt ist gefordert und gehört somit auch besonders gefördert!

Ich lade Sie herzlich ein, mit mir in Kontakt zu treten, um Themen zu diskutieren und freue mich über jegliche Unterstützung!

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